Düsseldorf. Heine verspottet den Ruhmestempel Walhalla, der Düsseldorfer Heine-Kreis ärgert sich über die Stadt, und die Bayern amüsieren sich über die Preußen – der Einzug des Dichters Heinrich Heines in die Walhalla in Donaustauf ist eine Geschichte mit vielen Facetten und darum regionalen wie überregionalen Medien mal mehr... mehr
Donaustauf/Düsseldorf. Der klassizistische Tempel liegt inmitten von Eichen und Nadelbäumen, zu seinen Füßen Donaulandschaft und Schrebergärten. Eine skurrile Kulisse für eine Ruhmeshalle, die bedeutende Deutsche ehrt. So speziell wie die Geschichte, die sich um die Ehrung Heines rankt. Seine Büste, geschaffen von Bert Gerresheim, wurde gestern in der... mehr
Donaustauf. Es ist eine der am besten, eine der besonders fein ausgearbeiteten Marmorbüsten, die am Mittwoch in der Walhalla, der Ruhmesstätte für bedeutende deutsche Persönlichkeiten, enthüllt wurde. Künstler Bert Gerresheim hat den von Tod und Krankheit gezeichneten Heinrich Heine aus der Pariser Matratzengruft geschaffen. Eine zarter Riss von... mehr
Düsseldorf. Was hat er nicht gespottet über die Ruhmeshalle des Bayern-Königs Ludwig I. Die Walhalla in Donaustauf bei Regensburg, errichtet im Jahre 1842 zu Ehren von „rühmlich ausgezeichneten Teutschen“, verriss Heinrich Heine als „marmorne Schädelstätte“. Der klassizistische Tempelbau mit den uniformen Büsten konnte dem kritischen Geist nicht gefallen.... mehr
Düsseldorf/Donaustauf. Die Büste von Heinrich Heine ist Mittwochmittag vom bayerischen
Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Walhalla bei Regensburg enthüllt
worden. Der einst verfemte und verbrannte Düsseldorfer Schriftsteller
findet damit eine späte Anerkennung in der nationalen Ruhmeshalle, wo er nun
mit Goethe, Schiller, Einstein und Sophie Scholl steht.
Geschaffen hat die
Büste der Düsseldorfer... mehr
Donaustauf. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, meine Damen und Herren! „Nicht gedacht soll seiner werden!“ So lautet der berühmte Fluch aus Heines spätem Gedicht, geschrieben in der Pariser Matratzengruft. Ausgelöscht sein aus der Menschen Angedenken hier auf Erden, Ist die Blume der Verwünschung – Nicht gedacht soll... mehr
Düsseldorf. Heinrich Heines Einzug in die Walhalla gleicht einem Hindernislauf. Zehn Jahre bemühte sich der Heine-Freundeskreis mit seinem Präsidenten Karl-Heinz Theisen darum, dass eine Marmorbüste des in Düsseldorf geborenen Dichters in der Ruhmeshalle in Donaustauf aufgestellt wird. Schließlich mit Erfolg, der bayrische Ministerrat stimmte zu.
Dann gab es Verzögerungen bei... mehr
Düsseldorf. Als Bert Gerresheim vor 30 Jahren das Heine-Monument an der Haroldstraße einweihte, reagierten die Autofahrer derart entsetzt über die brutalen Schnitte in der Bronze, dass es zu Zusammenstößen kam.
Eine solch surreale Büste einer vielschichtigen Psyche darf der Bildhauer für die Walhalla bei Regensburg nicht schaffen. Regierungsrat... mehr
Düsseldorf. Die Siegesgöttin in der Walhalla wird zu ihren Füßen bald prominente Nachbarschaft erhalten. Zu ihrer Linken blickt bereits die Jüdin Edith Stein den Betrachter an, zur Rechten wird der Spötter Heinrich Heine am Mittwoch seinen Platz einnehmen. „Das ist doch eine schöne Platzierung“, freute sich am Donnerstag... mehr
Düsseldorf. Der Freundeskreis Heinrich Heine macht sich heute auf den Weg nach Regensburg, wo morgen in der Donaustaufer Walhalla die Büste von Heinrich Heine aufgestellt wird. Mit den Ratsfraktionen von CDU, FDP und SPD liegt der Chef des Freundeskreises, Karl-Heinz Theisen, wegen eines nicht gewährten Zuschusses über Kreuz. Es geht... mehr
Düsseldorf. Was hat er nicht gespottet über die Ruhmeshalle des Bayern-Königs Ludwig I. Die Walhalla in Donaustauf bei Regensburg, errichtet im Jahre 1842 zu Ehren von „rühmlich ausgezeichneten Teutschen“, verriss Heinrich Heine als „marmorne Schädelstätte“. Der klassizistische Tempelbau mit den uniformen Büsten konnte dem kritischen Geist nicht gefallen.... mehr
Düsseldorf. Er selbst hätte es vermutlich nicht offen zugegeben. Aber so ein bisschen Ehre nach dem vielen Leid und den Schmähungen, die ihm Vaterland und Heimatstadt angetan haben, hätte Heinrich Heine sicher gutgetan. Jetzt, 154 Jahre nach seinem Tod, wird der große Dichter zum nationalen Denkmal. Und ausgerechnet... mehr


